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13. DM der LandesverbändeRekordmeister NRW diesmal nur auf Platz 8!Tabelle - Partien der NRW-Teilnehmer Die 13. Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände vom 1-8. August 2004 in Dresden stand für das NRW-Team unter keinem guten Stern. Deutschlands erfolgreichste Senioren (Platz 1 in den Jahren 1994, 1996, 1997, 1998 und 2002; Platz 2 in den Jahren 1995 und 2003 sowie Platz 3 im Jahr 2000) mussten bereits im Vorfeld auf Karlheinz Bachmann und Werner Nautsch verzichten und kurz vor Turnierbeginn den krankheitsbedingten Ausfall von Siegfried Heil (Auch von dieser Stelle aus ein herzlicher Genesungswunsch!) verkraften. Die Chancen, die Vizemeisterschaft vom Vorjahr zu wiederholen oder gar an den zwei Jahre zurück liegenden Titelgewinn von Bad Segeberg anzuknüpfen, standen nicht sonderlich gut. Startnummer 6: Fünf Teams (Hessen, Niedersachsen, Brandenburg, Bayern, Rheinland-Pfalz) starteten mit ELO-stärkeren Spielern. Nichtsdestotrotz spielte das am Abend vor der ersten Runde in bewährter demokratischer Abstimmung aus den neun angereisten Spielern gebildete Fünferteam in der Startrunde nicht auf Platz, sondern auf Sieg und ließ - da jeder Spieler mindestens einmal auszusetzen hatte - Willy Rosen pausieren im festen Glauben, den erwarteten Gegner aus der unteren Hälfte der Startrangliste auch ohne die Nr. 1 bezwingen zu können. Den Willy brauchen wir für die schweren Spitzenkämpfe, die noch kommen werden! Erich Krügers Kommentar gab die einhellige Meinung wider. INun ja - auch Rekordmeister verzocken
sich manchmal. Hanjo Neese entließ am Spitzenbrett einen
eingesperrten Läufer seines Gegners Gerd Fischer aus dem Gefängnis
und ging danach baden, Hartmut Kauder vertändelte nach großem
Spiel seinen Vorteil zum Remis, Erich Krüger und Heinz Rudnik
waren mit Remis noch gut bedient. 1,5:2,5 gegen Bayern II - da staunte
die Konkurrenz. IIst der Ruf erst ruiniert, spielt man völlig ungeniert! In den nächsten Runden wütete das von der Konkurrenz vorher als Favorit gehandelte NRW-Team in den Niederungen der Tabelle, verlor keine einzige Partie und landete vier Siege in Serie. Zunächst gab's ein 3:1 gegen Sachsen III. Einzige Schrecksekunde: Ein Bauern-Einsteller von Heinz Rudnik, der sich aber - vermutlich ungeplant - als raffinierte Falle erwies. Es folgte ein 3,5:0,5 über Rheinland-Pfalz II mit einer hübschen Damengewinn-Kombination von Willy Rosen. Rosen war auch der alleinige Partiegewinner bei den nachfolgenden 2,5:1,5-Siegen über Sachsen II und Württemberg I, bei denen alle anderen Partien remis endeten. NRW I war vor der Schlussrunde wieder in
die Spitzengruppe vorgedrungen, ohne gegen sonderlich viele Favoriten
gespielt zu haben. Das abschließende 2:2 gegen Niedersachsen I
brachte letztlich den 8. Platz ein. Ein halber Punkt mehr in der 7.
Runde hätte sogar noch die Vizemeisterschaft bedeutet, aber das wäre
diesmal wohl zuviel des Guten gewesen. Die zweite NRW-Mannschaft wollte der "Ersten"
nicht nachstehen und verlor ebenfalls die beiden ersten Kämpfe
(0:4 gegen Niedersachsen I, 1,5:2,5 gegen Sachsen-Anhalt II). In Runde
3 (gegen Thüringen II) kam dann noch der Schock des übersehenen
Matts in der Partie von Edmund Rodemann hinzu, doch dann gab es - als
wollten die Thüringer Wiedergutmachung leisten - in den übrigen
Partien reichlich Geschenke für Eckardt Hübner, Ernst Kotzem
und Manfred Achenbach und am Ende ein 3:1! Fazit: Die sportliche Ausbeute in diesem
Jahr ist natürlich unbefriedigend, insbesondere auch wegen der
durch die vergangenen Erfolge geschürten hohen Erwartungen. Es
hat sich jedoch gezeigt, dass die oben genannten Ausfälle nicht
so ohne weiteres weggesteckt werden können. Hinzu kommt, dass NRW
I seit vielen Jahren in fast unveränderter Besetzung spielt. Es
fehlt ein wenig an Nachwuchs, der jedoch aus den letzten Kriegsjahren
stammen müsste und daher etwas "dünn gesät"
ist. Im nächsten Jahr rechne ich mit frischem Blut,
beispielsweise durch Ralph Mallée. Willi Knebel
Partien der NRW-Spieler: dlm04.pgn |
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